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Die erste Fernfahrt mit einem Automobil in der Geschichte der Menschheit

Anfang August 1888, die Ferien hatten gerade begonnen, wollte Bertha Benz mit ihren Söhnen Richard und Eugen ihre Mutter in Pforzheim besuchen, um ihr eine große Freude zu bereiten.

Sie erzählte später selbst: "Aber Carl hätte das nie erlaubt. Und so haben die beiden 13- und 15-jährigen Buben und ich eine richtige Verschwörung angezettelt: Früh am Morgen sind wir losgefahren, sodaß wir schon stundenweit waren bis der Papa aufwachte."

Der Benz Motorwagen Nr. 3
Sie fuhr dabei mit dem Modell Nr. 3, einer Weiterentwicklung des Patent-Motorwagens Nr. 1. Denn das Modell Nr. 3 hatte zusätzlich eine vordere Sitzbank, so daß drei Personen recht gut Platz fanden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Dr. Carl Benz bereits seit zwei Jahren ein Patent auf das von ihm erfundene Automobil, aber potentielle Kunden waren noch äußerst zurückhaltend, denn bis dato hatte das Automobil nur kurze Strecken bewältigt.

In der Mannheimer Presse war zwar schon über die pferdelose Kutsche berichtet worden, aber nicht gerade in positiver Manier. Die Benz'schen Automobile waren zu jenem Zeitpunkt also schlicht und einfach noch unverkäuflich!

Nach der erfolgreichen Fahrt der Bertha Benz änderte sich die gesamte Situation schlagartig. Die Presse berichtete jetzt ausführlich und positiv, überall wurde jetzt von dieser großen Erfindung gesprochen, und Dr. Carl Benz erhielt Einladungen aus aller Welt, um sein Automobil dem staunenden Publikum vorzuführen.

Bertha Benz erzählte später: "So habe ich als erste gezeigt, daß dem "Papa" sein Automobil auch für weite Strecken gut ist."

Carl Benz gestand dagegen später: " Sie war wagemutiger als ich und hat eine für die Weiterentwicklung des Motorwagens entscheidende Fahrt unternommen."


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